Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Gey,

brauchen wir in Gey 29 oder deutlich mehr neue Grundstücke für Einfamilienhäuser?

Auf diese Frage läßt sich das Kernproblem der peplanten Ausweisung von neuem Bauland im Plangebiet C4 reduzieren.

Unsere Antwort als Bürger: NEIN !

Kosten tragen Anlieger -

Investor kassiert Gewinne !!!!

Investor GEBIG unternimmt neuen Versuch und scheitert in wesentlichen Punkten

(Bericht anlässlich der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Hürtgenwald am 02.12.2010)


Entgegen der Informationen von Ortsvorsteher Helmut Rößeler ist das Neubauprojekt C4 weiterhin aktuell.

Am 02. Dezember 2010 unternahm der Investor im Auftrag der derzeitigen Grundstücksbesitzer einen erneuten Versuch der Bevölkerung von Hürtgenwald und insbesondere den Anliegern der Feldstraße die äußeren Erschließungskosten des geplanten Baugebietes aufzubürden.

Die GEBIG GmbH legte dem Bau- und Umweltausschuss einen Erschließungsvertrag vor, der vorsieht die entstehenden Kosten der Herstellung der verlängerten Feldstraße (derzeit noch Feldweg) und die Wiederherstellung der derzeitigen Feldstraße vollständig den dortigen Anwohnern und einem Wiesenbesitzer über die Gemeinde in Rechnung zu stellen und diese Gebühren anschließend an die GEBIG weiterzuleiten. Nur so sei die Wirtschaftlichkeit des Projektes herbeizuführen.

Hier soll also genau dies geschehen, was wir immer prophezeit haben: Die Kosten des Projektes trägt die Allgemeinheit und die Gewinne streichen derzeitige Grundstückseigentümer und die GEBIG ein.

Nach einer teils hitzigen Diskussion wurde dem Abschluss eines Erschließungsvertrages mit der GEBIG zugestimmt. Allerdings nicht zu den Bedingungen des Investors.

Die teils sehr erregte Diskussion, entstand deshalb, weil, wie sich nachher herausstellte einzelne CDU-Ausschussmitglieder scheinbar mit dem Inhalt des Erschließungsvertrages, und insbesondere mit der vom Investor vorgesehenen gesamten Kostenübernahme für die äußere Erschließung durch die Gemeinde, gar nicht vertraut waren.

Glücklicherweise waren die anderen Fraktionen besser im Thema und rangen Bürgermeister Axel Buch und dem Leiter des Bauamtes die eindeutige Aussage ab, dass sich die Gemeinde, grundsätzlich wie in anderen Orten auch, nicht an den Kosten der Erschließung von C4 beteiligt.

Die Kosten der Erschließung des derzeitigen Feldweges (verlängerte Feldstraße) wird aber vermutlich fast vollständig der Eigentümer des Grundstückes Gemarkung Gey, Flur 1, Nr. 158 tragen müssen.

Hierzu schlägt der Investor der Gemeinde vor, das o. g. Flurstück in den Innenbereich zulegen, damit würde es zum Bauland und der Eigentümer wäre verpflichtet die Erschließungskosten des gesamten Feldwegabschnittes an die Gemeinde zu überweisen. Diese würde die Beiträge dann an den Investor weitergeben. So macht sich die Gemeinde zum Helfer der Grundstückseigentümer und der GEBIG.

Aber leider zu Lasten des derzeitigen Wiesenbesitzers, der die erforderliche Zufahrtsstraße zum Neubaugebiet dann fast vollständig finanziert. Also auch hier das bekannt Vorgehen:

Kosten tragen Unbeteiligte, Gewinne streicht der Investor ein.

Ist das verantwortungsvolles Handeln für die Mehrheit der Bürger von Gey?

Vielleicht sind auch Sie demnächst von solchen Spielchen zu Gunsten von Investoren betroffen, denn der Ortsvorsteher von Gey hat sich in der Sitzung nochmals klar und deutlich für den Erhalt der Baulücken in Gey und die weitere Zersiedlung von Gey in Form von Neubaugebieten im Außenbereich des Ortes ausgesprochen.

Hoffen wir, dass derart bemerkenswerte Vorstellungen, nur vereinzelte Verwirrungen im Bau- und Umweltausschuss sind. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des stark zunehmenden Leerstands von Häusern und bestehenden, noch nicht bebauten Neubaugebieten in Gey.

Sollten Sie weitere Informationen, Anregungen oder Fragen haben, schreiben Sie in unser Gästebuch und sprechen Sie uns an.

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Investor stellt Unwirtschaftlichkeit von C4 fest !

Die Aktivitäten der Anwohnerinitiative fuer-gey zeigen wiederholt Wirkung. Die geforderte Verkehrführung sowie wie die Verkleinerung des Plangebietes führen dazu, dass der Investor, die GEBIG, die Unwirtschaftlichkeit des Neubaugebietes C4 feststellt.

Dies wurde am 09. März 2010 den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses von Bürgermeister Axel Buch mitgeteilt.

Die Wirtschaftlichkeit sieht die GEBIG nur gegeben, wenn die Gemeinde sich an der Finanzierung der Kosten beteilige. Dies wurde jedoch von Herrn Buch und den anderen treibenden Kräften stets abgelehnt.

Verständlich, denn es wäre auch für Kommunalpolitiker schwer zu erklären, dass alle Bürger die Kosten von C4 tragen und wenige Grundstücksbesitzer die Gewinne aus den Grundstücksverkäufen einstreichen, in einer Zeit, in der die Gemeinde Hürtgenwald finanziell am Abgrund steht. Oder vielleicht auch schon einen Schritt weiter ist.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Denn wir tun es für Gey.

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Bombenfund im Fließsand! Alles nur Routine?

Glücklicherweise ist beim Auffinden und Entschärfen einer Fünfzentnerbombe im geplanten Neubaugebiet C4 am 28.07.09 niemand zu Schaden gekommen. Obwohl die Bombe in einem jetzt entdeckten Fließsandfeld in ca. 2,50 Meter Tiefe lag. Dies ist sicherlich den professionell arbeitenden Kampfmittelsuchern der dürener Firma P-H-Röhll NRW und der Kampfmittelräumung zu verdanken.


Der Bericht in der Dürener Zeitung vom 29.07.2009 (s. Link zum Artikel rechts) erweckt jedoch den Eindruck, dass es sich um eine routinemäßige Kampfmittelräumung handelte. Dabei ist es wohl nur aufmerksamen Anwohnern zu verdanken, dass der Kampfmittelräumdienst überhaupt erschienen ist.


Auf Einwände der Anwohner im Vorverfahren hat der mit der Gemeinde kooperierende Investor unter anderem ein bodenhistorisches Gutachten in Auftrag gegeben, da in dem Areal römische Siedlungsreste vermutet werden. Im Mai 2009 begannen dann Archäologen im Auftrag des Investors mit umfangreichen Grabungen. Schwere Bagger zogen tiefe Suchgräben in die Wiesen. Auch in unmittelbarer Nähe des heutigen Bombenfundortes. Ein Wunder, dass nichts passierte. Erst auf Intervention eines Anwohners wurden die Arbeiten der Archäologen eingestellt.


Waren diese Arbeiten – wie von offizieller Stelle behauptet – der Gemeinde-verwaltung Hürtgenwald unbekannt? Sicherlich nicht, denn der Ortvorsteher von Gey informierte Anwohner über den Beginn der archäologischen Arbeiten persönlich.


Erst Mitte Juli begannen die Kampfmittelräumer ihre dann am 28.07.09 erfolgreiche Tätigkeit. Auf Nachfrage erklärte die Gemeindeverwaltung noch im Mai 2009, dass grundsätzlich zunächst die Archäologen und dann erst die Kampfmittelräumer tätig werden. Der vermeintliche Grund: Der Kampfmittelräumdienst verursache zu viele Schäden! Diese Aussage entspricht jedoch nicht der Realität.


Wenn Herr Streit nun gegenüber der Dürener Zeitung erklärt, „jede zur Bebauung ausgewiesene Fläche werde zunächst von den Minenräumern untersucht“, ist dies sicherlich eine späte (zum Glück nicht zu späte!) Einsicht. In Hattingen an der Ruhr gab es am 19.09.2008 bei einer durch Baggerarbeiten ausgelösten Explosion einer Fünfzentnerbombe 17 Verletzte.

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Zwischenfazit der Anwohnerinitiative zum geplanten Baugebiet C4 in Gey

Am 24.06.09 fand auf Einladung des Bürgermeisters Axel Buch bei der Gemeinde Hürtgenwald ein Gespräch statt, an dem neben politischen Vertretern der Ratsparteien Herr Fassbinder vom Planungsbüro und der Geschäftsführer des Investors teilnahmen.


Der Verfahrensstand stellt folgendermaßen dar:


Die im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung insbesondere durch die Anwohnerinitiative geltend gemachten Bedenken haben zur Beauftragung von vier Gutachten geführt, die noch nicht vorliegen (Bodendenkmalschutz, Verkehrssituation, Versickerungsfähigkeit des Bodens und Naturschutz). Auch die Stellungnahme der Dorfplanerin, die im Rahmen der Dorfkonferenz Ende April vor Ort war, liegt noch nicht vor.


Der Kritik der Anwohner folgend stellte das Planungsbüro jetzt einen neuen Entwurf vor. Darin ist eine Zufahrt von unten über Forststraße und Feldstraße vorgesehen. Weitere Änderungen sind nicht vorgenommen worden.


Der abzuschließende Erschließungsvertrag mit der GEBIG/IPG soll beinhalten, dass die komplette Erschließung durch diesen Investor erfolgt, der zuvor eine entsprechende Bankbürgschaft stellen muss. Im Gegenzug gehen ca. 23 der nach heutigem Stand 29 Grundstücke an die GEBIG/IPG, der Rest geht an die Wiesenbesitzer.


Es wurde sehr kontrovers die Frage diskutiert, ob tatsächlich Bedarf an einem solchen Baugebiet besteht. CDU, SPD und der Investor sehen einen solchen Bedarf und verweisen darauf, dass in Gey praktisch keine Grundstücke am Markt seien: der Trend gehe vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise zu Sachwerten, insbesondere bei der avisierten Zielgruppe der jungen Familien.


Die von der FDP und den Grünen grundsätzlich geteilten Bedenken der Anwohnerinitiative bestehen darin, dass sich diese gleichermaßen kühne wie realitätsfremde Einschätzung des Immobilienmarktes als falsch erweist, wir in einigen Jahren ein bestenfalls sporadisch gefülltes Baugebiet haben. Dann steht die Gemeinde unter einem Handlungszwang, um die schlimmsten finanziellen Schäden abzufangen. Denn: die angelegten Straßen sind von der Gemeinde zu unterhalten. Es liegt auf der Hand, dass mit Modifikationen über geringere Grundstücksgröße als 500qm, Doppel- u. Reihenhäusern bis hin zu Mehrfamilienhäusern vielleicht bessere Vermarktungschancen gesehen werden. Allerdings würde sich dies kaum in das übrige Ortsbild einfügen und den Verkehrskollaps auf den Zufahrtsstraßen perfekt machen.


Der Investor engagiert sich zeitgleich am geplanten Baugebiet „Ziegelei“ in Düren Rölsdorf (Luftlinie ca. 7km entfernt und schon von der Infrastruktur her wesentlich attraktiver als Gey), was schon für sich gesehen sehr befremdlich erscheint: entweder der Investor konzentriert sich auf ein Baugebiet oder er lässt die Finger von beiden Projekten. Was wird die GEBIG/IPG wohl Interessenten sagen, die sich für beide Gebiete interessieren? Welches hat denn nun Priorität? Dieses Geschäftsgebaren könnte man durchaus als Interessenkollision bezeichnen. Es zeigt zumindest die Fragwürdigkeit des gesamten Unterfangens.


Vor dem tatsächlichen Angebot in Gey verschließen die Befürworter des Gebietes konsequent die Augen. Unser Einwand, dass unmittelbar an das geplante Gebiet angrenzend ein Bauplatz mit ca. 1000qm für ca. 90€/qm seit Jahren zum Verkauf steht, wurde achselzuckend und Unwissenheit vorschützend abgetan. Wenn Professor Odoj in der Presse verlautbaren lässt, dass es in Hürtgenwald noch nie eine Bedarfsermittlung bei der Ausweisung von Bauland gegeben habe, rundet dies das Bild der ohne Sachargumente apodiktisch hantierenden Entscheidungsträger ab.


An einem besteht ganz sicher Bedarf: an einer vernünftigen und seriösen Begründung des Projektes! Hierauf haben mündige Bürger Anspruch, damit sie sich nicht von Professor Odoj per Presse als „unwissend, unsachlich und eigennützig“ abqualifizieren lassen müssen.


Einige der größten innerörtlichen Wiesen- und unbebauten Freiflächen finden sich übrigens im unmittelbaren Umfeld von Professor Odoj und seinem Nachbarn, der zu den drei verkaufswilligen Wiesenbesitzern zählt. Diese Verquickung fällt selbst jedem noch so unwissenden Bürger sofort ins Auge. Sicherlich ist es kein Zufall, dass die Initiative zum Baugebiet ausschließlich von den Wiesenbesitzern ausging. Es waren (und sind) also ausschließlich finanzielle Einzelinteressen, die als einzig greifbares Motiv für das Baugebiet existieren. Alles andere sind bestenfalls allgemeine Phrasen.


Da hilft es auch nicht weiter, auf 30 oder 40 Jahre alte Flächennutzungspläne zu verweisen. Diese stammen aus einer anderen Zeit mit anderen Bedingungen für die Immobilienwirtschaft und sind weder gerichtlich nachprüfbar noch unter Bürgerbeteiligung entstanden.


Antworten auf die Fragen nach Optimierung desvorhandenen Bestandes, der Altersstruktur der Bevölkerung in Gey etc. konnten die Verantwortlichen in der Veranstaltung am 24.06.09 ebenfalls nicht geben. Sie sehen in dem Baugebiet ein universelles Heilmittel.


Wir bleiben mit der Gemeinde und den politischen Kräften weiter im Dialog. Es wird nach Vorlage der Gutachten noch eine offizielle Bürgeranhörung geben. Der Beschluss über den Bebauungsplan ist im Gemeinderat allerdings erst im Frühjahr 2010 – also nach den Kommunalwahlen – zu erwarten.


Solange – was mit zunehmender Dauer des Verfahrens immer schwieriger wird – keine nachvollziehbare Begründung vorgelegt wird, lehnt die Anwohnerinitiative das Baugebiet in jedweder Form ab.


Deshalb unterstützen Sie uns, wie bisher, aktiv und nehmen Sie Ihre Bürgerrechte in Anspruch. Wir sind dankbar für Ihre Ideen und Anregungen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum Thema haben oder nutzen Sie das Gästebuch.

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Alter Wein in neuen Schläuchen









Dirk Heidbüchel aus Gey schreibt zum Leserbrief von Prof. Odoj vom 20.05.09 in der Dürener Zeitung (s. Link zum Presseartikel, rechts):

Wenn Prof. Odoj in seinem Leserbrief in der AZ vom 20.05.09 den Bürgern, die sich gegen das Baugebiet C4 in Hürtgenwald-Gey zur Wehr setzen, „Unwissenheit, Unsachlichkeit und Eigeninteresse“ vorwirft, mutet dies befremdlich an.

Erneut versäumt es der CDU-Fraktionschef, Sachargumente zur vermeintlichen Erforderlichkeit von mindestens 38 neuen Einfamilienhäusern in Gey zu liefern und so etwas gegen die vermeintliche „Unwissenheit“ zu unternehmen. Stattdessen werden wirre Exkurse in vergangene Jahrzehnte und untaugliche Versuche unternommen, mündige Bürger als querulante Außenseiter und Gefahr für die dörfliche Gemeinschaft abzustempeln.

Dabei hat der Widerstand gegen das Baugebiet in Gey doch Tradition: zuletzt 1998 musste sich die Mehrheitspartei CDU dem heftigen Widerstand der Bürger beugen, und das Baugebiet ad acta legen. Jetzt wird alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert.









Elf Jahre später lässt sich die Erforderlichkeit eines Baugebietes allerdings noch weniger darstellen. Aus welchen Gründen auch immer lässt sich die Hürtgenwalder Mehrheitsfraktion erneut vor den Karren spannen und verkennt:

< in Gey stehen zahlreiche Einfamilienhäuser leer und zum Verkauf

< unmittelbar neben dem neu geplanten Bauland stehen Baugrundstücke mit qm-Preisen von 90€ seit Jahren zum Verkauf

<>

Vor diesem Hintergrund zu betonen, dass es „eine offizielle Bedarfanalyse oder ein Vermarktungskonzept für Baugebiete in Hürtgenwald nie gegeben“ habe, zeigt mit aller nur wünschenswerten Deutlichkeit, mit welcher verantwortungsloser Sorglosigkeit und Ignoranz „geplant“ wird. Ausweislich der Beschlussvorlage an den Rat haben verkaufswillige Wiesenbesitzer die Planungsinitiative ergriffen und die Größe des auszuweisenden Baulandes vorgegeben.

Natürlich gibt es seit Jahrzehnten einen Flächennutzungsplan. Ob tatsächlich Bauland geschaffen wird, entscheidet der Rat durch einen aufzustellenden Bebauungsplan, bei dem ausgewogen und umsichtig vorzugehen ist. Sich argumentativ in der Vergangenheit zu bewegen, ist fatal.

Wer zwischen Ursache und Wirkung nicht differenzieren kann, vermeidet besser experimentelle Thesen wie „Ausschlaggebend für den Bedarf war die Nachfrage und der Preis“. Die Nachfrage war und ist ganz sicher nicht verantwortlich für die Preisentwicklung der letzten 30 Jahre. Auf Planungsarbeit nach Gutdünken unter dem Einfluss von Lobbyisten kann die heutige Preissituation sicher nicht zurückzuführen sein.

Schon deshalb kann ein Baugebiet nur scheitern, durch welches ein einseitiges Überangebot geschaffen wird und bei dem, im Hinblick auf vorprogrammierte Vermarktungsprobleme, schon bald der Ruf der Investoren nach Verkleinerung der Parzellen zu vernehmen sein wird. Dann kommen sicherlich die von Prof. Odoj erwähnten „sozialen Preise“ zum tragen, wenn es darum geht, das Baugebiet mit Mehrfamilienhäusern endgültig zu einer Trabantenstadt mit allen nicht absehbaren Folgen zu machen. Eine erstaunliche Flexibilität in der Argumentation…

Das von Prof. Odoj bemühte „ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl der Bevölkerung“ wird sicherlich nicht leiden, sondern sich verstärken, solange erneut ein erkennbar unzulängliches Baugebiet, mit einer den ganzen Ort belastenden Zuwegung, ohne Bedarf, gegen den Willen der Bürger, durchgepaukt werden soll.

Es geht hier eben nicht nur um eine Handvoll Anwohner, die ihre „Randlage“ erhalten wollen, sondern darum, einen schädlichen und irreversiblen Eingriff in die dörfliche Struktur mit kaum absehbaren Folgen zu vermeiden. Dies sollte nicht nur den Oppositionsfraktionen im Hürtgenwalder Rat einleuchten.

Wir bleiben aktiv – fuer Gey.

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NRW Umweltminister Uhlenberg (CDU) unterstützt argumentativ die Initiative „Für Gey“ gegen C4


In zahlreichen Zeitungen, u. a. in der Dürener Zeitung, steht heute zu lesen, dass der Umweltminister des Landes NRW, Herr Eckhard Uhlenberg (CDU), die Gemeinden auffordert sich vor zukünftigen Wetterextremen zu wappnen.


Auf Grund des Klimawandels müssen die Gemeinden in NRW mit anderen Wetterlagen rechnen. So soll es zu mehr Hitze und Orkanen im Sommer und zu mehr Hochwasser im Winter kommen.


Um in der zu erwartenden Konkurrenz der Gemeinden um attraktive Lebensbedingungen bestehen zu können, schlägt Herr Uhlenberg lt. DZ vom 30.04.2009 als einen zentralen Punkt vor:


Kommunen sollen auf neue Baugebiete verzichten und ungenutzte oder durch den Bevölkerungsrückgang frei werdende Flächen innerhalb der Gemeinde nutzen.“


Diese Forderung wurde bereits seit Beginn des Widerstandes gegen das geplante Neubaugebiet C4 in Gey von der Bevölkerung so vertreten. Das wir nun auch Unterstützung durch den Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten ist sehr erfreulich.


Vielleicht bringt das die Parteigenossen von Herrn Uhlenberg (CDU) im Rat der Gemeinde Hürtgenwald zur Vernunft und erinnert sie an eine Grundverpflichtung der Politik – dem Streben nach dem Allgemeinwohl.


Den gesamten Artikel der Dürener Zeitung finden Sie in den Presselinks.


Weiterhin freuen wir uns auf Ihren Eintrag in unser Gästebuch.

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Vor-Ort-Treffen der Anwohnerinitiative „Für Gey“ mit der FDP Hürtgenwald


Der Einladung der FDP-Fraktion des Rates der Gemeinde Hürtgenwald zum Ortstermin am 16. April 2009 zum geplanten Neubaugebiet C4 Feldstraße folgten trotz Nieselregens zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Anwohnerinitiative gegen den Planungsentwurf C4 Gey.


Die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Feldstraße, Eifelstraße, Eichenpütz, Bergkamp und Bergstraße begrüßten das Interesse der FDP an Ihrem Anliegen, in der Hoffung, dass dies nicht nur den anstehenden Kommunalwahlen geschuldet ist.


Für die FDP nahmen der Fraktionsvorsitzende Siegfried Bergsch und Herr Dr. Beyer am Gespräch teil.


Zu Beginn des Gesprächs erläuterte Herr Bergsch den derzeitigen Sachstand und den weiteren geplanten Verlauf des Verfahrens. Hierbei ergaben sich aus der Sitzungsvorlage vom November 2008 bereits erste Widersprüche, bzgl. der finanziellen Risiken eines Neubaugebietes für die Gemeinde Hürtgenwald.


Die Anwohner/-innen machten den lokalen Politikern deutlich, dass es Ihnen bei der Aufstellung des Neubaugebietes C4 nicht um die Frage des „Wie“ sondern um die Frage des „Ob“ geht. Die Bürger/-innen legten den Vertretern der FDP dar, dass es insbesondere unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung der Gemeinde Hürtgenwald und der derzeitigen Wirtschaftslage keinerlei Bedarf für ein Neugebiet gibt.


Weiterhin war man einig, dass in Gey ausreichend Baulücken vorhanden sind und zukünftig Leerstände entstehen werden. Zusammen mit dem Neubaugebiet am Wiesenweg und am Sportplatz, seien mehr als ausreichend freie Grundstücke und Häuser für die nächsten Jahre vorhanden. Darüber hinaus wurden die unabsehbaren finanziellen Belastungen für die derzeit in Gey wohnenden Bürger/-innen ins Bewusstsein der Politiker gerufen.


Die Bürgerinnen und Bürger vermissten ein nachhaltiges Dorfentwicklungskonzept für die Gemeinde Hürtgenwald, dass sich mit den enormen Veränderungen der Bevölkerungsstruktur und –größe der nächsten Jahre ernsthaft auseinandersetzt.


Herr Bergsch sagte zu, dass das Neubaugebiet in der vorliegenden Planung von der FDP abgelehnt werde. D. h. die Verkehrsführung zum Neubaugebiet – falls es überhaupt kommt – wird auf keinen Fall ausschließlich über die Eifelstraße erfolgen. Eine Zufahrt über die Forststraße hält die FDP für unausweichlich.


Jedoch behielt sich Herr Bergsch vor, dem Neubaugebiet unter veränderten Bedingungen zuzustimmen. Und zwar wird sich die FDP Hürtgenwald einem Bebauungsplan in Gey nicht verschließen, wenn es sich um eine sinnvolle Ortsentwicklung handelt, die in ein schlüssiges und nachhaltiges Dorfentwicklungskonzept passt. Nach Ansicht der Anwohnerinitiative sind diese Voraussetzungen allerdings nicht einmal ansatzweise in der Gemeinde Hürtgenwald vorhanden. Hier ist der Meinungsbildungsprozess in der FDP sicherlich noch nicht abgeschlossen.


Alle Anwohner/-innen sagten den Vertretern der FDP zu, den Meinungsbildungsprozess weiterhin äußerst kritisch und sehr aktiv zu begleiten.


Das Gespräch fand in angenehmer und sachlicher Atmosphäre statt. Die Anwohner hatten den Eindruck, dass ihre berechtigten, und durch Fakten untermauerten Bedenken, ernst genommen werden und die Herren der FDP zum Nachdenken veranlassen werden.


Vielleicht sollten sich auch die großen Parteien ihren Wählerinnen und Wählern einmal persönlich stellen und ihre Positionen klar machen.


Ihre Anwohnerinitiative „für Gey


Unser Gästebuch wartet auf Ihre Meinungen !!!!!


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Machen Sie es wie bereits viele vor Ihnen !

In der Sidebar rechts finden Sie unter Downloads einen Link zu unserer Unterschriftenliste.


Diese wurde von vielen Bürgern bereits unterschrieben und liegt uns vor. Nur so können wir der Politik zeigen, was wir von dem sinnlosen Neubaugebiet C4 halten.


Jede einzelne Unterschrift zählt, auch Ihre!


Drucken Sie die Liste einfach an und sammeln Sie Unterschriften gegen das Neubaugebiet C4 in Gey. Bei Verwandten, Bekannten und Nachbarn. Schicken Sie uns die Liste anschließend zu oder rufen Sie uns an, wir holen die Listen gerne ab.


Demnächst werden wir die gesammelten Unterschriften an den Bürgermeister übergeben.


Schon mal was ins Gästebuch geschrieben? Na dann, teilen Sie uns Ihre Meinung mit!


für Gey und unsere Zukunft.

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Erster Flyer gegen „C4“ ist verteilt!

Heute, am Karfreitag wurde von zahlreichen – u. a. auch von neu hinzugekommenen – Anwohnern der erste Flyer der Anwohnerinitiative „fuer-gey verteilt.


In dem von uns, für Sie, entworfenen Flyer sind noch einmal viele, wenn auch sicherlich nicht alle Argumente gegen das Neubaugebiet C4 in Gey zusammen gefasst.


Besonders interessant war für uns, dass wir während der Verteilung in ganz Gey von vielen Bürgern angesprochen wurden. Diese äußerten sich ausschließlich positiv über unsere Initiative und sehr negativ zum geplanten Neubaugebiet.


In den Gesprächen wurde von vielen gefragt: „Wieso möchte die Gemeinde noch ein weiteres Gebiet ausweisen, obwohl überall noch freie Baugrundstücke liegen und in anderen Orten die Neubaugebiete brach liegen?“ Es wurden auch kritische Stimmen laut, die meinten, hier möchten sich Politiker nur Denkmäler setzen, deren Folgekosten die Allgemeinheit, nämlich die Bürger zahlen werden.


Weiterhin hatten wir den Eindruck, dass einige Bürger wenig bis gar nicht über die Planungen informiert sind. Allerdings stellt sich die Informationspolitik der Gemeinde bisher als sehr zurückhaltend dar. Dies wird sich sicherlich mit der vom Bürgermeister versprochenen Bürgerversammlung, die wir als ersten Etappenerfolg Ihres Widerstandes und Ihrer Initiative werten – ändern.


Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten und möchten Sie auffordern, sich aktiv an weiteren Aktionen zu beteiligen. Schreiben Sie Ihre Ideen, Meinungen und von uns noch nicht erwähnte Argumente gegen das Neubaugebiet C4 doch einfach in unser Gästebuch. Sollten Sie den direkten Kontakt wünschen, rufen Sie einfach die Ihnen sicherlich bekannten Initiatoren (s. auch Flyer) der Anwohnerinitiative an.


Seien Sie aktiv ! Tun Sie es für Gey.

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Aktuelle Information aus der Ratsitzung vom 02.04.2008

Ihr Widerstand wirkt.


Alle Parteien (!!!) äußerten sich kritisch zum Neubaugebiet C4.


Selbst der vom Investor bestellte Planer sieht jetzt zahlreiche kritische Punkte bei der Erstellung eines Bebauungsplanes. Ihre schriftlichen Widersprüche und ihr zahlreiches Erscheinen bei der Ratssitzung haben bewirkt, dass eine Bürgeranhörung stattfinden wird.


Weiterhin wurde erreicht, dass ein Verkehrserzeugungsgutachten, ein Wasserversickerungsgutachten, ein Bodendenkmalgutachten und ein Naturschutzgutachten erstellt werden sollen.


Zwischenzeitlich haben wir von fast allen im Rat vertretenen Parteien kritische Stimmen zur Erschließung des Neubaugebietes C4 erfahren. Hoffentlich nicht nur weil demnächst Kommunalwahlen sind.


Weiterhin äußerte die CDU in der Ratssitzung, dass sie ein Neubaugebiet für und nicht gegen die Bürger erschließen möchte. Wir werden sie beim Wort nehmen.

Unser wesentlichstes Argument, der fehlende Bedarf an neuen Grundstücken und die damit verbundenen Risiken für die Bürger von Hürtgenwald, wie steigende Nebenkosten usw., die das Neubaugebiet überflüssig machen - wurde von der treibenden Mehrheitspartei völlig ignoriert.


Wir werden gemeinsam mit weiteren Aktionen den Meinungsbildungsprozess kritisch begleiten.

Ich denke der Erfolg gibt uns recht.


Engagieren Sie sich weiterhin für Gey und damit folgerichtig gegen das Neubaugebiet C4.


Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Gerne nehmen wir Anregungen auf. Rufen Sie uns doch einfach mal an. Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Anregungen.

Stimmen Sie auf unserer Seite ab und schreiben Sie einen Kommentar ins Gästebuch.

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Bebauungsplan C4 Gey

Bebauungsplan C4 Gey
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Argumente gegen das Neubaugebiet

  • kein Bedarf an neuem Bauland, erst bestehende Lücken schließen
  • 29 Grundstücke sind unrealistisch, weil zu groß
  • zu geringe Nachfrage an Grundstücken durch Wirtschaftskrise
  • auch Investor empfiehlt doppelt so viele Parzellen
  • unzumutbare Verkehrsführung: mindestens 300 Autos täglich mehr durch Ober-, Feld- und Eifelstraße
  • Oberstraße ist jetzt schon überlastet
  • fahrlässige Gefährdung von Kindern und Fußgängern (Breite der Straßen meist vier Meter ohne Gehweg)
  • Wertminderung bestehender, freier und bebauter Grundstücke innerhalb der Gemeinde
  • Bürger haften bei Insolvenz des Investors für Infrastrukturkosten
  • unnötiger Landverbrauch und Flächenversiegelung
  • negative Auswirkungen auf die dörfliche Struktur
  • Zersiedelung, Verlust des Dorf-Charakters, negative Satellitenbildung
  • Zerstörung von landwirtschaftlichen Nutzflächen
  • Baustellen über Jahrzehnte
  • jahrelange Lärm- und Schmutzbelästigung für Anwohner durch Bauaktivitäten
  • nicht absehbare Folgekosten durch Straßenschäden
  • unterdimensionierte Kanalisation in umliegenden
  • ungünstige Hanglage des Neubaugebietes
  • ....

Argument für das Neubaugebiet

  • Nicht einmal eine Handvoll Bürger wandeln wertvolle Naturlandschaft in Bauland um und generieren einen finaziellen Gewinn